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Schafe im Nebel (2011)

Kriminalistische Ader der Zuhörer angeregt
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Gabriele Schneider liest in der Bergkirche Heinsheim.Foto: Walter
 

Kirchardter Autorin stellt Buch „Schafe im Nebel“ vor

Von Susanne Walter

Bad Rappenau Vor inspirierender Kulisse ging es um eine mysteriöse Geschichte: Die freie Journalistin und Autorin Gabriele Schneider hat eine Kirche für die Vorstellung ihres neuen Kriminalromans gewählt, nicht irgendeine, sondern die Bergkirche aus dem 9. Jahrhundert hoch über Heinsheim. Die schmucke Kapelle dient sonst eher als Kulisse für romantische Hochzeiten. Doch Gabriele Schneider, die aus Kirchardt stammt, zeigte, dass das alte Gotteshaus auch Geistesblitzen in Prosa einen würdigen Rahmen geben kann. „In der Bibel spielen Schafe eine große Rolle“, erklärte sie, „auch verlorene oder verloren geglaubte“. Und von solchen – allerdings in Menschengestalt – handelt auch das Buch „Schafe im Nebel“.

Reiseerfahrungen Die Bänke waren voll besetzt mit Neugierigen Island-Fans oder solchen, die es noch werden wollen. Selbst gemachtes isländisches Gebäck, Capuccino-Würfel und andere Köstlichkeiten, machten Appetit auf eine Reise in den hohen Norden.

„Schafe im Nebel“ beruht auf viel persönlicher Reiseerfahrung, die die leidenschaftliche Krimiautorin, Radiomoderatorin und Übersetzerin mitbringt. Als Journalistin schreibt Gabriele Schneider auch für die . Sie besucht nicht nur seit 15 Jahren die Insel immer wieder. Sie arbeitete auch mehrere Jahre an der Botschaft von Island in Bonn und Berlin, recherchiert und verfasst Texte für die Internetseite www.bookiceland.de. „Nach der Lektüre werden Sie Ihre Mitmenschen genauer unter die Lupe nehmen als bisher. Aber Island werden Sie weiterhin lieben“, versprach Schneider für ihren Krimi.

Mitfiebern Der handelt von der Liebe zwischen Konstantin und Viktoria und „beginnt wie im Kitschroman“, so die Autorin selbst. Als Konstantin bald spurlos verschwindet, kombiniert seine Geliebte schnell, dass ein Mord dahinter steckt. „Sie erhält mysteriöse Nachrichten, die sie nach Island führen, wo sie Konstantin vor zwei Jahren kennen gelernt hatte“, verrät der Klappentext.

Schneider regte in ihrer Buchvorstellung feinfühlig die kriminalistische Ader ihrer Zuhörer an, weckte die Freude am Kombinieren, am Mitfiebern und Mitdenken: Schwebt vielleicht auch die Protagonistin in Lebensgefahr und welche Rolle spielt Island dabei? Dem Werk ging ein Island-Reisebuch für Kinder voraus, das bereits in zweiter Auflage erschienen ist.

Schneider ist Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren. Jedoch als Autorin hat sie nicht nur an diesem Genre Freude. In Heinsheim stellte sie auch kurzweilige, individuelle Kurzgeschichten vor, die seither in ihrer Schublade geschlummert hatten. Im Herbst präsentiert sich Island als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Gabriele Schneiders Kriminalwerk gibt schon jetzt einen Vorgeschmack darauf, wie sehr die Insel im Norden kreative Schreiber inspirieren kann.

Edition Winterwork, Borsdorf, ISBN 978-3-943048-13-1

Kraichgau Stimme, 15.06.2011

Das Island-Reisebuch für Kinder

Mehrere Rezensionen finden Sie auch unter http://www.amazon.de/product-reviews/386468062X/ref=cm_cr_dp_see_all_btm?ie=UTF8&showViewpoints=1&sortBy=bySubmissionDateDescending

"Ein Reiseführer für Kinder?? Über ein so komplexes Reiseziel wie Island?
Planen nicht Erwachsene die Reise und Kinder folgen ihnen?
Müssen wandern, wo die Grossen wollen, müssen Museen anschauen, die vor allem die Grossen interessieren, müssen sich alles von den Grossen erklären lassen, was per se schon mal blöd ist, weil man Dinge lieber selber entdeckt? Können sich aber kaum selber schlau machen, weil die handelsüblichen Reiseführer entweder vor lauter Kultur oder öder Fachinformation totlangweilig sind oder voller Hotel- und Restaurantadressen stecken?
Zumindest für Island wird das jetzt anders, denn Autorin Gabriele Schneider hat hier ein Buch vorgelegt, mit dessen Hilfe neugierige Kinder durchaus in die Lage versetzt werden, eine Reise aktiv mitzuplanen.
In verständliche Sprache verpackt und ohne den für Reiseführer so häufig nervenden Schulmeisterfinger hat sie Wissenswertes und Spannendes über die Insel zusammengetragen, und nicht etwa in thematische Kästen gesteckt, die man nur versteht wenn man das ganze Buch von vorn bis hinten durchliest, sondern zunächst alphabetisch aufgeführt.
Das hat den Charme, dass man das Buch an irgendeiner Stelle aufschlagen und lesen kann – man ist sofort mitten in Island, hat nach nur einer Seite immer was gelernt und bekommt so richtig Lust, loszufahren.
Für die gründlichen Leser gibt es natürlich auch eine regionale Aufteilung in Landesteile, wo Schlagworte auf den alphabetischen Teil verweisen. Und wer seine neuerworbenen Kenntnisse gerne selber überprüfen möchte, für den gibt es am Schluss des Buches einen Rätselteil.
So ist dieses Buch eine ideale Vorbereitungslektüre selbst in der mit Hausaufgaben vollgestopften Schulzeit, wo zum Lesen eigentlich zu wenig Zeit ist.
Und natürlich ist es das ideale Buch für Elternteile, die keine Lust auf schlaue Reiseführer haben, aber trotzdem wissen wollen, was ein Trollbrot ist, wieso Schafe nicht rückwärts laufen können und wie man früher per Nordlicht über den Himmel gereist ist."
(Dagmar Trodler für Iceland Review, 02.06.2010)    

„Reiseführer für Erwachsene über Island gibt es in reicher Zahl und sehr unterschiedlicher Qualität. Gabriele Schneider schließt mit ihrem Reisebuch für Kinder eine Lücke, die es Kindern fortan ermöglicht, sich aktiv an der Planung einer Reise nach Island zu beteiligen. Die sehr kindgerechte Aufmachung zeichnet sich dadurch aus, dass auf komplizierte Beschreibungen vollständig verzichtet wurde, es wird einfach und durch zahlreiche schwarz-weiß Abbildungen aufgelockert berichtet. Dabei wurden die Schwerpunkte gut ausgewogen auf die Bereiche „Wissenswertes von A – Z“, „Reisetipps“ und „Island-Rätsel“ verteilt. Wer mit Kindern nach Island reist, sollte ihnen dieses Büchlein nicht vorenthalten.“
(ISLAND, 02/ 07)

„Wie Kinder die Geysir-Insel lieben lernen…“

„… Wissenswertes für Kinder nach dem Alphabet geordnet, Reisetipps und Island-Rätsel, auch wenn man gar nicht dorthin verreisen will, verraten mehr über die ungewöhnliche Natur, die Menschen und ihren Alltag…“

„… Wer wissen möchte, warum es in Island eine Ministerin für Elfenfragen gibt oder Auskunft darüber möchte, warum ein Dampfdrucktopf und ein Geysir einander irgendwie ähnlich sind, findet in Gabriele Schneiders Buch ebenso Antworten wie Geschichten zu Schafen, Rentieren und Robben…“

„… Doch Kinder könnten den Wunsch entwickeln, nach Island reisen zu wollen – „wenn mir Kinder das manchmal sagen, bin ich glücklich“…“

„… Lernen und Unterhalten werden sind im Island-Reisebuch (…) wie ein Geschwisterpaar, das aufeinander angewiesen ist…“

(Rhein-Neckar-Zeitung, 04.12.2007)

„… So entstand ihr kleines, in drei Kapitel gegliedertes Werk, das in kindgerechter Sprache beantwortet, was junge Touristen bei einer Reiseplanung interessiert…“
(Kraichgau-Stimme, 17.10.2007)

„… In kindgerechter Sprache erklärt…“

„… Dabei ist ein kleines Werk entstanden, das auch Erwachsenen Appetit auf eine Islandreise machen kann…“

(Kraichgau-Stimme, 13.06.2007)

Schafe im Nebel

„Schafe im Nebel ist die spannende Geschichte über die Suche Margarethes nach ihrem plötzlich verschwundenen Mann, gewürzt mit lustigen und nachdenklich stimmenden Kurzgeschichten…“ „… Gabriele Schneider, selbst bekennende Island-Liebhaberin, entführt den Leser durch Rückblenden und Einblendungen in die Besonderheiten eines Landes, in dem die Sommersonne nie unter- und die Wintersonne nie aufgeht. Zusammen mit den Zeichnungen von Steffen Jahsnowski ist das Buch sicherlich eines der amüsantesten, das je über Island geschrieben wurde und eines der kurzweiligsten, das Sie in diesem Jahr lesen können.“
(www.amazon.de)